Donnerstag, 09. Juli 2020

Sicherheit neu definiert


Beitragsseiten

4ed3bb3defde2b501e29e9d6a11cc619.jpg

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Tespe, stand am Mittwoch, den 12.2.2020 ein ganz besonderer Punkt auf der Tagesordnung.

Durch zwei großzügige Spenden von Herrn und Frau Fennekohl, sowie Herrn Key und letztlich mit der weiteren Bezuschussung des Förderverein, wurde die Einsatzabteilung für die Zukunft im Punkt Sicherheit, weiter gestärkt.
Im Rahmen der Sitzung wurde dabei, stellvertretend durch die anwesenden Mitglieder, der Feuerwehr Tespe ein neuer, leichter Einsatzanzug übergeben, der in seiner Funktion die Anforderungen an eine leichte Waldbrand Schutzbekleidung, sowie die Anforderungen an eine Bekleidung für den Arbeitsdienst und kleinere Aufgaben in der technischen Hilfeleistung erfüllt. Wichtigster Punkt bei dieser Sache war es aber auch, der Einsatzabteilung eine neue Bekleidung an die Hand zu geben, die die bisher genutzte einlagige Schutzbekleidung, die bereits in die Jahre gekommen war, ablöst. Mit der neuen Schutzkleidung können nun Tätigkeiten abgedeckt werden, die zum einen noch über die Funktionsweise der bisherigen, leichten Schutzbekleidung hinausgehen und die beim Tragen der schweren Einsatzbekleidung für den Innenangriff, schon so manchen Kameraden ins schwitzen gebracht haben.

Dies mag zwar anfangs banal klingen, ist aber ein ganz wichtiger Punkt. Nur eine wirklich passende und auf das Einsatzgeschehen zugeschnittene Schutzkleidung, erfüllt auch Ihren Zweck und sorgt dafür, dass unsere Einsatzkräfte diesen gewachsen sind, ohne dabei gesundheitlichen Schaden zu nehmen. So macht es auch Sinn, bei hohen Temperaturen und gewissen Einsatzstichwörtern, die schwere Schutzkleidung für den Innenangriff hängen zu lassen und damit zwar die Schutzstufen zu senken, aber dies sorgt dafür, dass der Körper weniger Stressfaktoren ausgesetzt wird und somit einen besseren Klimahaushalt aufweist, wodurch sich Hitzestress, bis hin zu der Gefahr des Hitzetod, vermeiden lassen. Natürlich nur bei Einsätzen, die eine Minimierung dieser Schutzstufen erlaubt. Unter all diesen Aspekten, ist aber auch immer die Einsatztaktik und Einsatztechnik zu beachten und hinzu zu ziehen. Zusätzlich sollte dem Körper immer genügend Flüssigkeit zugeführt werden, um den Flussigkeitshaushalt zu regulieren. Auch in Zeiten des Klimawandel, geht die Feuerwehr Tespe damit einen längst erforderlichen Weg, zum Schutz der Einsatzkräfte.

E-Mail

Beliebte Schlagwörter